ISDN Kündigung – Ein Abschied voller Chancen

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Die Tage der ehemaligen Top-Technologie aus den 90ern sind gezählt, doch längst nicht jeder ISDN-Kunde wechselt freiwillig. In den letzten Jahren haben die großen Telefonanbieter daher auch in unserer Region alte Verträge in Serie gekündigt. Der Wechsel zur Folgetechnologie bereitet vielen Unternehmen Kopfzerbrechen. Wir bei Vije sehen jedoch die großartigen Möglichkeiten der IP-Telefonie und verhelfen unseren Kunden zu mehr Komfort im Arbeitsalltag.

Die Telekom, EWE, osnatel, Vodafone und andere Anbieter verabschieden sich vornehmlich aus Kostengründen von veralteten Anschlusstechnologien. Der Nachfolger von ISDN- oder gar analogen
Anschlüssen ist die Internet-Protokoll-Telefonie – kurz: IP-Telefonie. Wie der Name verrät, nutzt IP-Telefonie die Internetleitung zum Datentransfer. Die typischen Störgeräusche und instabilen Verbindungen aus der Anfangszeit gehören inzwischen der Vergangenheit an. Eine zuverlässige Internetverbindung vorausgesetzt, ist die Technik ausgereift, und IP-Telefonanlagen wesentlich leistungsstärker und flexibler als ihre ISDN-Vorgänger.

Integrierte Anlagen schaffen Komfort

Die neuen Telefonanlagen werden vollständig ins Netzwerk integriert, was enormen Komfort mit sich bringt. So lassen sich Gesprächspartner via PC anwählen und über PC, Laptop oder Smartphone auch Anruflisten und -statistiken verwalten oder der Anrufbeantworter steuern. Wir bei Vije realisieren IP-Telefonielösungen, die alle Möglichkeiten ausschöpfen, regelmäßig mit Anlagen der beiden Hersteller AGFEO und PASCOM. Beide Firmen stellen wir in einem Kurzportrait auf Seite 6 näher vor.

Mit Vije zur neuen TK-Anlage

„Zuletzt haben wir häufiger Kunden mit der Kündigung ihres Telefonanbieters in der Hand bei uns begrüßt, die notgedrungen auf IP-Telefonie umsteigen mussten“, beschreibt Markus Vije den relativ spontanen Beginn vieler IP-Projekte. Zu diesem Zeitpunkt haben nur die wenigsten Hilfesuchenden die Chancen des technologischen Neuanfangs im Blick. Viele wünschen sich einfach eine Kopie der bisherigen Funktionalität. „Die Ideen fließen aber, wenn wir den Kunden mit Fragen löchern und gemeinsam feststellen, wie wenig die alte Anlage den tatsächlichen Erfordernissen entsprochen hat“, freut sich Markus. Spreche man dann offen über Wunschfunktionen und Möglichkeiten, ergäben sich oftmals ganz neue Anforderungen und echte Verbesserungen – so wie bei einer Zahnarztpraxis aus unserer Heimatstadt Bramsche.

Eine Anlage, drei Praxen, dutzende Detaillösungen

Unser Kunde, eine Zahnarztpraxis mit drei Niederlassungen in der Region, hatte nach unserer Beratung plötzlich ein ganzes Bündel guter Ideen für den IP-Telefonie-unterstützten Arbeitsalltag.
• Alle Anrufbeantworter sollten sich zentral aus einer Praxis steuern lassen.
• Telefonate sollten sich in die jeweils anderen Praxen durchstellen lassen.
• Eingehende Anrufe sollten im Bedarfsfall automatisch von den Zweigstellen zum Stammsitz geroutet werden.
• Patienten sollten per Mausklick aus der Praxissoftware angerufen werden können.
Auch die freiberuflichen Prophylaxe-Kräfte hatten wir im Blick. Sie legen ihre Termine selbstständig fest und müssen Patienten häufig außerhalb ihrer Praxiszeiten erreichen können. Sie sollten eigene Rufnummern bekommen und mit ihrem Smartphone koppeln können, damit ihre privaten Handynummern auch wirklich privat bleiben.

Installation vor Ort

Mit Blick auf die Anforderungen fiel unsere Wahl auf die PASCOM-Technologie. Die Hardware umfasst Tischtelefone für das Sekretariat und das Chefbüro, Mobilteile und Headsets für die Praxisleitung und Headsets für die PC-gesteuerte Telefonie in den Behandlungsräumen. Hier haben klassische Telefone bislang zu viel Platz beansprucht und waren mit Blick auf die Tastatur ein kritischer Hygienefaktor. Das umfangreiche System aufbauen, in Betrieb nehmen und testen konnten wir mit Rücksicht auf den Praxisbetrieb erst am eigentlichen Stichtag. Noch vor der Installation haben wir die Anrufbeantworter vorbereitet und die Logik der Rufverteilung definiert. Manche Nutzer sollen schließlich nicht direkt, sondern nur über die Zentrale erreichbar sein.

Schulung nach Bedarf

Eine Einweisung aller Mitarbeiter in die neu eingerichtete IP-Telefonanlage gehört selbstverständlich zum Lieferumfang. Eine kompakte Schulung für interessierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erlaubt darüber hinaus einen noch professionelleren und eigenständigeren Umgang mit der IP-Telefonanlage im Praxisalltag. Weitere Wünsche setzen wir auch gerne im laufenden Betrieb um; eine Servicefrage über unser Ticketsystem genügt.

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